Batteriespeicher · Eigenverbrauch

Der Speicher. Sonne von mittags, Strom am Abend.

Ein Batteriespeicher hebt den Eigenverbrauch von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent. Ob er sich rechnet, hängt weniger am Preis als an der richtigen Größe.

Marktüblicher Kostenrahmen

4.500 – 9.000 €

Typische Kapazität
5 – 12 kWh
Faustregel
ca. 1 kWh je 1.000 kWh Verbrauch
Nutzbarer Anteil
90 – 95 % der Nennkapazität
Wirkungsgrad (Round-Trip)
88 – 95 %
Garantierte Zyklen
6.000 – 10.000
Eigenverbrauch mit Speicher
60 – 75 %

Größenordnungen für ein Einfamilienhaus. Verbindlich ist allein die Kalkulation des ausführenden Fachbetriebs.

Zu groß gekauft ist teuer gekauft.

Der häufigste Fehler beim Speicher ist die Überdimensionierung. Ein Speicher verdient sein Geld nur an den Tagen, an denen er wirklich voll wird und abends wieder leer geht. Kapazität, die im Winter monatelang ungenutzt bleibt, verlängert die Amortisation ohne jeden Gegenwert.

Deshalb die einfache Regel: etwa eine Kilowattstunde nutzbare Kapazität je 1.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch, und nicht mehr als die Anlage an einem guten Tag überhaupt liefert. Für den typischen Haushalt landet man damit bei 5 bis 8 kWh.

Achten Sie beim Vergleich auf die nutzbare statt der nominalen Kapazität, auf die Garantiebedingungen (Zyklen und Restkapazität nach zehn Jahren) und darauf, ob der Speicher notstromfähig sein soll — das ist ein eigener Kostenblock, kein Nebeneffekt.

Warum es sich lohnt

Vier Argumente, die tragen.

01

Abends eigener Strom.

Der Verbrauch im Haushalt liegt morgens und abends am höchsten, die Erzeugung mittags. Genau diese Lücke schließt der Speicher.

02

Unabhängiger vom Strompreis.

Je höher der Eigenverbrauch, desto weniger wirken künftige Preissprünge beim Netzstrom auf Ihre Jahresrechnung.

03

Notstrom als Option.

Mit Notstromsteckdose oder Ersatzstromfunktion bleibt bei Netzausfall Licht, Kühlschrank und Heizungssteuerung in Betrieb — bewusst mit anfragen.

04

Nachrüstbar.

Auch bestehende Anlagen lassen sich nachrüsten, AC-gekoppelt sogar unabhängig vom vorhandenen Wechselrichter.

FAQ

Häufige Fragen.

Rechnen Sie mit etwa 1 kWh nutzbarer Kapazität je 1.000 kWh Jahresstromverbrauch. Bei 5.000 kWh Verbrauch sind das rund 5 kWh — mehr bringt im Jahresmittel kaum zusätzlichen Eigenverbrauch, kostet aber voll.

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