Hoher Flächenertrag.
Ein Quadratmeter Kollektor liefert deutlich mehr nutzbare Wärme als ein Quadratmeter Photovoltaik über eine Wärmepumpe könnte.
Kollektoren wandeln Sonnenlicht unmittelbar in Wärme — mit hohem Wirkungsgrad. Ob sich das gegenüber Photovoltaik lohnt, entscheidet der Warmwasserbedarf im Haus.
Marktüblicher Kostenrahmen
5.000 – 12.000 €
Größenordnungen für ein Einfamilienhaus. Verbindlich ist allein die Kalkulation des ausführenden Fachbetriebs.
Solarthermie hat den höheren Flächenwirkungsgrad, Photovoltaik die größere Flexibilität. Auf einem knappen Dach ist die Frage deshalb nicht akademisch: Jeder Quadratmeter Kollektor ist ein Quadratmeter, der keinen Strom für Wärmepumpe, Haushalt und Auto erzeugt.
Klar für Solarthermie spricht ein durchgehend hoher Warmwasserbedarf — größere Haushalte, Mehrfamilienhäuser, Betriebe mit Duschen. Dort liefern Kollektoren von April bis Oktober zuverlässig den Löwenanteil des Warmwassers und entlasten den Heizkessel spürbar.
Für die Heizungsunterstützung braucht es deutlich mehr Fläche und einen großen Pufferspeicher. Rechnen Sie das im Angebot getrennt aus — der Zusatznutzen liegt in der Übergangszeit, nicht im Winter.
Ein Quadratmeter Kollektor liefert deutlich mehr nutzbare Wärme als ein Quadratmeter Photovoltaik über eine Wärmepumpe könnte.
Von Frühjahr bis Herbst bleibt der Heizkessel für Warmwasser weitgehend aus — das verlängert die Lebensdauer und senkt den Verbrauch.
Als Einzelmaßnahme im Rahmen der BEG förderfähig, kombinierbar mit dem Austausch der alten Heizung.
Wenige Komponenten, bewährte Hydraulik — der Wartungsaufwand beschränkt sich im Wesentlichen auf Solarflüssigkeit und Anlagendruck.
Bei knapper Dachfläche und geplanter Wärmepumpe ist Photovoltaik meist die bessere Wahl, weil der erzeugte Strom vielseitig nutzbar ist. Bei hohem, gleichmäßigem Warmwasserbedarf und ausreichend Fläche spielt Solarthermie ihren Wirkungsgradvorteil aus.
Lassen Sie sich beides rechnen. Drei Fachbetriebe, ein Formular — und danach eine Entscheidung auf Zahlenbasis.