Solarstrom · Eigenverbrauch

Photovoltaik. Der Strom kommt vom eigenen Dach.

Eine Solaranlage senkt die Stromrechnung dauerhaft und läuft 25 Jahre und länger. Entscheidend ist nicht die größte Anlage, sondern die, die zu Ihrem Verbrauch passt.

Marktüblicher Kostenrahmen

9.000 – 18.000 €

Typische Anlagengröße
8 – 12 kWp (Einfamilienhaus)
Dachfläche je kWp
ca. 5 m²
Jahresertrag
900 – 1.150 kWh je kWp
Eigenverbrauch ohne Speicher
25 – 35 %
Einspeisevergütung
Teileinspeisung, 20 Jahre fest
Erwartete Lebensdauer
25 – 30 Jahre

Größenordnungen für ein Einfamilienhaus. Verbindlich ist allein die Kalkulation des ausführenden Fachbetriebs.

Nicht die größte Anlage zählt, sondern die passende.

Die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage entscheidet sich an drei Zahlen: Ihrem Jahresstromverbrauch, der nutzbaren Dachfläche und dem Anteil Strom, den Sie selbst verbrauchen statt einzuspeisen. Wer diese drei Werte kennt, erkennt ein überteuertes Angebot in wenigen Minuten.

Als Faustregel gilt: Ein Haushalt mit 4.000 kWh Jahresverbrauch fährt mit 8 bis 10 kWp gut. Kommen später Wärmepumpe oder E-Auto dazu, planen Sie die Anlage besser gleich größer — nachträglich erweitern ist technisch möglich, aber selten günstig.

Wichtig für den Vergleich: Angebote sind nur dann vergleichbar, wenn Modulleistung, Wechselrichter, Montagesystem und Gerüst getrennt ausgewiesen sind. Pauschalpreise ohne Positionsliste sagen wenig aus.

Warum es sich lohnt

Vier Argumente, die tragen.

01

Kalkulierbare Stromkosten.

Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde ersetzt Netzstrom. Über 20 Jahre ist das der größte Hebel — deutlich vor der Einspeisevergütung.

02

Kein Förderantrag nötig.

Photovoltaik auf Wohngebäuden ist seit 2023 von der Umsatzsteuer befreit, die Einspeisevergütung läuft automatisch über den Netzbetreiber.

03

Grundlage für alles Weitere.

Speicher, Wallbox und Wärmepumpe rechnen sich erst richtig, wenn der Strom vom eigenen Dach kommt. Die Reihenfolge zahlt sich aus.

04

Wartungsarm im Betrieb.

Module haben keine beweglichen Teile. Realistisch fallen ein Zählerwechsel, gelegentliche Sichtprüfung und nach 12 bis 15 Jahren der Wechselrichter an.

FAQ

Häufige Fragen.

Als Orientierung: rund 1 kWp je 1.000 kWh Jahresstromverbrauch, aufgerundet auf die verfügbare Dachfläche. Bei geplanter Wärmepumpe oder E-Auto sollten Sie 3 bis 5 kWp zusätzlich einplanen, weil der Verbrauch dann deutlich steigt.

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